Freitag, 11. Dezember 2015

Wir schlachten ein Schwein - Crossmediales Storytelling

Das Zeit Magazin stellt in seinem Artikel „Wir schlachten ein Schwein“ die Geschichte einer Bauernfamilie aus Österreich dar, die Hausschlachtung praktiziert und nahezu alle Teile der geschlachteten Tiere verwertet. Umgesetzt wird die Story durch crossmediale Erzählformen.

Die Realisierung der Geschichte “Wir schlachten ein Schwein” erfolgt eher crossmedial als transmedial. Denn durch die unterschiedlichen Medien werden nicht verschiedene Geschichten erzählt, sondern ein Thema wird auf mehrere Medienkanäle verteilt.

Es werden die Medien Text, Video und interaktive Infografik genutzt. Im Text wird die Geschichte von der Schlachtung bis zur Verwertung beim Kochen erzählt. Das Medium Video wird eingesetzt, um den Text mit visuellen Eindrücken zu bereichern. Auf eine Stimme aus dem Off wird verzichtet, so liegt der Fokus auf der emotionalen Wirkung der Bilder. Die Infografik zeigt schließlich, wo Teile des Schweins lokalisiert sind, aus denen seltene Gerichte hergestellt werden können (Mouseover-Effekt).

Der Artikel schließt mit einem Aufruf an die Leser, sich an der Debatte um die Ethik des Fleischessens zu beteiligen. Dazu wird auf die Zeit-Online-Community verlinkt. Außerdem kann sich der interessierte Nutzer auf Twitter unter dem Hashtag #kochwoche in die Diskussion einklinken.

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