Freitag, 11. Dezember 2015

TV vs. Streaming-Dienste

Bewegtbild im Web. Wie sich TV-Kanäle die Zuschauer sichern sollten.

Während die Online-Nutzer-Zahlen gleichbleibend sind nimmt die Zahl derer, die Online Bewegtbild ansehen zu. Bei den jüngeren Altersgruppen werden fast täglich Videos oder andere Bewegtbilder Online konsumiert, bei älteren Zuschauern ist die Anzahl und die Häufigkeit der Nutzung zwar ebenfalls gestiegen, eine tägliche Nutzung ist aber eher selten. Online Streaming-Dienste, wie Netflix werden zwar öfter genutzt sind im Vergleich allerdings sporadische Abonnements. Junge Männer wiederum verbringen mehr Zeit vor Videos aus dem Internet, als vor dem Fernsehen. Dies ist allerdings für die breite Masse die Ausnahme. 

Die Internetnutzung beim Second-Screening steht dem Fernsehen momentan noch nach. Es müssen aber im klassischen Fernsehen attraktivere Inhalte geboten werden, um dies beizubehalten. In Zukunft sollten daher klassische Fernsehsender nicht nur kurze Videos Online zur Verfügung stellen, sondern um in Konkurrenz zu den modernen Streaming-Diensten zu bleiben, auch längere Sendeformate im Netz verbreiten. Außerdem muss dringend in die Inhalte investiert werden, während zeitgleich junge Nutzer durch gekürzte Online-Angebote zum Fernsehen verleitet werden können. Nur so kann sich der klassische Fernsehsender retten.

Quelle:
http://www.ard-zdf-onlinestudie.de/fileadmin/Onlinestudie_2015/0915_Kupferschmitt.pdf

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