Donnerstag, 22. Oktober 2015

Eyetracking

Den Blick der Leser im Blick: Mit Eyetracking zeichnen Mikrokameras auf, wie wir Medienangebote erschliessen und wahrnehmen.

Um heutzutage mit der Informationsflut umgehen zu können, ist entscheidend, dass Medien Orientierung bieten. Da die Wahrnehmung von Medienangeboten vor allem über visuelle Anreize gesteuert wird, müssen Leserinteressen und -gewohnheiten erschlossen werden, um Form und Inhalt der Angebote optimieren zu können und so attraktiv zu wirken.

Wir nehmen Medienangebote in Bruchteilen von Sekunden wahr. Dieser Prozess läuft im "Vorbewussten" ab, das Denken setzt erst kurz danach ein. Das bedeutet, dass wir oft gar nicht richtig erklären können, weshalb wir einem Teil einer Seite mehr Aufmerksamkeit geschenkt haben als einem anderen. Hier liefert das sog. Eyetracking Aufschluss. Dieses wird als Verfahren zur Messung des Blickverlaufs des Lesers eingesetzt. Dabei tragen die Testpersonen eine normale Lesebrille, in der Mikrokameras die Augenbewegungen aufzeichnen. Der Laboreffekt entfällt also weitgehend.


Studien setzen Eyetracking beispielsweise ein um zu ermitteln, ob Zeitungsleser Online-Medien in denselben Mustern erschliessen wie die Papierversion, oder wie der Einsatz von Gliederungs- und Farbelementen auf den Leser wirken. Mit der Datenanalyse werden insbesondere neue Einblicke über die Aufmerksamkeit der Nutzer gewonnen. Daraus lassen sich Empfehlungen für die Optimierung von Kommunikationsmassnahmen oder Markenauftritten ableiten.

Quellen: Eyetracking bei ZeitungenFlyer Eyetracking

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